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Prüfbericht Datenschutz · 12. August 2026

ChatGPT im Betrieb: was hineindarf, was nicht, und wann sich eine eigene KI lohnt

Die Frage wird meistens falsch gestellt. Es geht nicht darum, ob ein Werkzeug „DSGVO-konform" ist. Das ist keine Eigenschaft, die ein Produkt haben kann, sondern eine Frage, wie Sie es einsetzen. Der Unterschied, der im Alltag wirklich zählt, ist ein anderer: ob Sie ein privates Konto oder ein Firmenkonto benutzen, und ob die Unterlagen, auf die es sich stützt, Ihnen gehören.

Zuerst das Wichtigste. Wir sind keine Rechtsanwaltskanzlei und keine Datenschutzbeauftragten. Was hier steht, ist die technische Einordnung, keine Rechtsberatung. Für die Bewertung Ihres konkreten Falls, für Auftragsverarbeitungsverträge und für das Verarbeitungsverzeichnis brauchen Sie Ihren Datenschutzbeauftragten oder einen Anwalt.

Was geprüft ist

Die Einordnung stammt aus dem Bau eigener Systeme. Wo wir keine belastbare Quelle haben, steht das da. Statt einer Zahl, die gut klingt.

„DSGVO-konform" ist keine Eigenschaft eines Werkzeugs, sondern eine Frage des Einsatzes.

Dasselbe Programm kann sauber oder unzulässig eingesetzt werden. Es hängt daran, welche Daten hineingehen, auf welcher Rechtsgrundlage, mit welchem Vertrag und wo verarbeitet wird. Ein Anbieter, der Ihnen ein Siegel zeigt, hat Ihnen die Arbeit nicht abgenommen.

Technische Einordnung, keine Rechtsberatung

Der praktisch wichtigste Schalter ist das Firmenkonto: dort wird in der Regel nicht mit Ihren Eingaben trainiert, im privaten Konto schon.

Das ist der Unterschied, an dem in der Praxis fast alles hängt, und er kostet meist unter dreißig Euro je Nutzer und Monat. Prüfen Sie die Einstellung selbst nach und verlassen Sie sich nicht auf den Tarifnamen. Die Bedingungen ändern sich, und die Formulierungen sind uneinheitlich.

Eigene Einordnung; Vertragsbedingungen ändern sich. Bitte am Tag der Einführung selbst prüfen

Vier Dinge gehören auch mit Firmenkonto nicht hinein: Gesundheitsdaten, Personalakten, Unterlagen aus laufenden Vergaben und alles, was einem Kunden gehört und wofür Sie keine Erlaubnis haben.

Das ist die Liste, die in die KI-Richtlinie gehört, und sie ist kurz genug, dass Ihre Leute sie behalten. Der häufigste reale Vorfall ist nicht der Datenskandal, sondern das Angebot mit Kundendaten, das jemand zum Umformulieren hineinkopiert.

Quelle: unser Prüfbericht zur KI-Richtlinie

Eine eigene KI lohnt sich nicht wegen des Datenschutzes, sondern wegen der Antwortqualität auf den eigenen Unterlagen.

Ein öffentliches Werkzeug kennt Ihre Preise, Verträge und Leistungsbeschreibungen nicht und erfindet deshalb Plausibles. Eine eigene Wissensbasis antwortet aus Ihren Dokumenten und kann die Fundstelle nennen. Der Datenschutz ist dabei ein Nebeneffekt, nicht der Grund. Wer nur deswegen baut, zahlt zu viel.

Quelle: unser Angebot, mit Preisen
Bei uns

Wir betreiben selbst kein Modell auf eigenen Servern und sagen das, weil „on premise" oft anders verstanden wird.

Unsere Systeme rufen Modelle von Anbietern auf, unter Firmenbedingungen und ohne Training mit Kundendaten. Wer ein Modell auf eigener Hardware im eigenen Haus braucht, etwa wegen der Vorgabe einer Behörde oder eines Konzernkunden, braucht einen anderen Aufbau, als wir ihn heute liefern. Das ist eine Grenze und keine Empfehlung.

Eigener Stand am 12. August 2026

Werkzeuge nennen

Ohne Termin. Auch wenn die Antwort lautet: dafür brauchen Sie uns nicht.

Was Sie diese Woche tun können

Drei Schritte kosten Geld, einer kostet nichts. Der kostenlose ist der wichtigste.

  1. 01

    Nachsehen, wer mit einem privaten Konto arbeitet

    Das ist der kostenlose Schritt und fast immer der aufschlussreichste. In den meisten Betrieben arbeitet mindestens eine Person mit ihrem eigenen Zugang, ohne böse Absicht.

  2. 02

    Firmenkonten einrichten

    Unter dreißig Euro je Nutzer und Monat, eine Stunde Arbeit. Damit ist der größte Teil des Themas erledigt, bevor überhaupt jemand über eine eigene KI nachdenkt.

  3. 03

    Die Vier-Punkte-Liste aushängen

    Gesundheitsdaten, Personalakten, laufende Vergaben, fremdes Eigentum. Ein Blatt, nicht ein Handbuch.

  4. 04

    Erst dann über eine eigene Wissensbasis reden

    Und zwar dann, wenn dieselbe Frage nach Ihren eigenen Unterlagen mehrmals pro Woche auftaucht. Vorher ist das Firmenkonto die richtige Antwort.

Wer das hier schreibt

Wir bauen Wissensbasen, die aus den Unterlagen eines Betriebs antworten und die Fundstelle nennen, und wir sagen offen, dass das für viele Betriebe nicht der erste Schritt ist. Der erste Schritt kostet dreißig Euro im Monat und heißt Firmenkonto.

Wir nennen auch unsere eigene Grenze: kein Modell auf eigener Hardware. Wer das braucht, ist bei uns heute falsch. Das steht oben im Prüfbericht, nicht in einer Fußnote.

Jede Architektur und jede Strategie kommt von Fabio Fornaro persönlich. Erst danach bauen über sechzig spezialisierte Agenten, jeder für genau eine Aufgabe. Unser erster Kunde sind wir selbst: Jedes System lief zuerst im eigenen Betrieb. Dahinter stehen 25 Jahre Vertrieb und Unternehmertum. Und den Betrieb kennen wir aus der Praxis: Jahre auf der Baustelle, lange bevor wir Software gebaut haben.

Werkzeuge nennen

Ohne Termin. Auch wenn die Antwort lautet: dafür brauchen Sie uns nicht.

Was Sie jetzt wahrscheinlich denken

Ist ChatGPT jetzt erlaubt oder nicht?"

Die Frage lässt sich so nicht beantworten, und wer sie mit einem klaren Ja oder Nein beantwortet, vereinfacht zu stark. Es hängt an Konto, Daten, Vertrag und Zweck. Für die verbindliche Bewertung brauchen Sie Ihren Datenschutzbeauftragten.

Meine Leute benutzen das sowieso."

Genau davon gehen wir aus, und deshalb steht Schritt eins oben. Verbote ohne Alternative führen dazu, dass es weiterläuft, nur unsichtbar.

Brauche ich eine eigene KI, damit es sicher ist?"

Nein. Für den Datenschutz reicht in aller Regel das Firmenkonto plus die kurze Liste. Eine eigene Wissensbasis bauen Sie, wenn Sie bessere Antworten auf Ihre eigenen Unterlagen wollen. Das ist eine andere Frage.

Was kostet eine eigene Wissensbasis?"

Die Richtpreise stehen offen auf unserer Seite dazu, inklusive dessen, was den Preis treibt: nicht die Technik, sondern das Aufräumen der Unterlagen. Wir nennen die Zahl, statt Sie ins Gespräch zu zwingen.

Wenn Sie wissen wollen, was bei Ihnen schon hineingeschrieben wird

Sagen Sie uns, welche Werkzeuge im Einsatz sind und ob es Firmenkonten sind. Wir sagen Ihnen, was der billigste wirksame Schritt ist. In den meisten Fällen ist das nicht ein Projekt mit uns, sondern eine Einstellung, die Sie selbst vornehmen.

Werkzeuge nennen

Ohne Termin. Auch wenn die Antwort lautet: dafür brauchen Sie uns nicht.

Häufige Fragen

Darf ich ChatGPT im Unternehmen datenschutzkonform nutzen?+

Das hängt nicht am Werkzeug, sondern am Einsatz: welche Daten hineingehen, auf welcher Rechtsgrundlage, mit welchem Vertrag und wo verarbeitet wird. Praktisch entscheidend ist die Nutzung eines Firmenkontos statt privater Zugänge, weil dort in der Regel nicht mit den Eingaben trainiert wird. Für die verbindliche Bewertung Ihres Falls ist ein Datenschutzbeauftragter oder Anwalt zuständig; Domani AI ist keine Kanzlei.

Welche Daten gehören nie in ein öffentliches KI-Werkzeug?+

Vier Gruppen: Gesundheitsdaten, Personalakten, Unterlagen aus laufenden Vergabeverfahren und alles, was einem Kunden gehört und wofür keine Erlaubnis vorliegt. Der häufigste reale Vorfall in kleinen Betrieben ist nicht ein Datenskandal, sondern ein Angebot mit Kundendaten, das jemand zum Umformulieren hineinkopiert.

Wann lohnt sich eine eigene KI mit den eigenen Firmendaten?+

Wenn dieselbe Frage nach den eigenen Unterlagen mehrmals pro Woche auftaucht. Der Grund ist die Antwortqualität, nicht der Datenschutz: Ein öffentliches Werkzeug kennt Ihre Preise, Verträge und Leistungsbeschreibungen nicht und erfindet Plausibles, während eine eigene Wissensbasis aus Ihren Dokumenten antwortet und die Fundstelle nennt.

Betreibt Domani AI KI auf eigenen Servern?+

Nein. Die Systeme rufen Modelle von Anbietern auf, unter Firmenbedingungen und ohne Training mit Kundendaten. Wer ein Modell auf eigener Hardware im eigenen Haus benötigt, etwa wegen Vorgaben einer Behörde oder eines Konzernkunden, braucht einen anderen Aufbau, als Domani AI ihn mit Stand 12. August 2026 liefert.

Geprüft am 12. August 2026 · Quelle neben jeder Aussage · keine Rechtsberatung

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