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Preisprüfung · 8. August 2026

Was kostet Software für die Rechnungsprüfung?

Die kurze Antwort: Ein Anbieter nennt ab 389 € im Monat. Die anderen beiden großen nennen gar nichts. Hier steht, was wirklich auf den Seiten steht, mit dem Link daneben.

Zuerst, wer hier schreibt. Domani AI baut selbst ein System für die sachliche Rechnungsprüfung. Wir sind also befangen. Deshalb stehen wir in derselben Tabelle wie alle anderen, und neben jeder fremden Zahl steht der Link auf die Seite des Anbieters. Finden Sie einen Fehler, schreiben Sie uns: Wir korrigieren ihn und schreiben das Datum dazu.

Die Preise, an der Quelle geprüft

Kontrolliert am 8. August 2026. Preise ändern sich, und ob jemand seine Preise veröffentlicht, ändert sich auch. Es gilt die Seite des Anbieters, nicht diese.

candis

ab 389 €

im Monat für Basis, 599 € für Plus, 789 € für Max. Nutzer und Gesellschaften sind unbegrenzt, abgerechnet wird nach Rechnungs- beziehungsweise Dokumentenmenge. Implementierung, Onboarding und Support sind laut Anbieter enthalten, Laufzeit 12, 24 oder 36 Monate. Alle Preise netto. Der einzige der drei großen Namen mit einer öffentlichen Preisseite.

Quelle: candis.io/preise

DocuWare

kein Preis

Auf der Preisseite steht keine Zahl. Statt eines Preises gibt es „Demo anfordern", eine geführte Tour und Kontaktformulare. Was das System für Ihren Betrieb kostet, erfahren Sie erst im Gespräch.

Quelle: start.docuware.com

d-velop

kein Preis

Auf der Seite zur Rechnungsverarbeitung steht keine Zahl. Angeboten werden Demo, Whitepaper, Webinare und ein Beratungsgespräch. Auch hier führt der Weg zum Preis über den Vertrieb.

Quelle: d-velop.de

Domani AI (wir)

wer diese Seite schreibt
nach Größe

Wir nennen die Zahl, wenn wir Ihre Größenordnung kennen: Zahl der Bauten, Zahl der Nutzer, Menge der Rechnungen. Der Aufbau liegt im unteren bis mittleren fünfstelligen Bereich, danach monatlich. Wir schreiben hier bewusst keine Ab-Zahl hin, weil sie geraten wäre, und eine geratene Zahl später nachzufordern ist genau das, was wir anderen vorwerfen.

Quelle: domaniai.com

Zwei von drei nennen keinen Preis

Das ist kein Vorwurf, sondern eine Eigenschaft des Segments: Abgerechnet wird nach Dokumentenmenge, Nutzerzahl und Einrichtungsaufwand, also entsteht der Preis pro Kunde. Für Sie hat das trotzdem zwei praktische Folgen.

Erstens können Sie vor dem ersten Gespräch nicht vergleichen. Zweitens sollten Sie mit Ihren eigenen Zahlen ins Gespräch gehen und nach dem Preis bei Ihrer echten Rechnungsmenge fragen, nicht nach einem Startpreis. Ein Startpreis, der bei fünfzig Rechnungen im Monat gilt, sagt Ihnen nichts, wenn Sie vierhundert haben.

Zur Einordnung: Handwerkersoftware, die Angebote und Rechnungen schreibt, liegt bei 60 bis 150 € im Monat. Rechnungseingangs-Software beginnt bei knapp 400 €. Das sind zwei verschiedene Preisklassen, weil es zwei verschiedene Aufgaben sind. Die Preise der Handwerkersoftware stehen hier.

Freigabe ist nicht dasselbe wie Prüfung

Bevor Sie Preise vergleichen, lohnt eine Minute für die Frage, wofür Sie eigentlich zahlen. Eine Freigabe klärt die Form: richtiger Empfänger, Pflichtangaben vollständig, korrekt verbucht, zwei Augenpaare darauf. Eine sachliche Prüfung klärt den Inhalt: Steht die Position im Leistungsverzeichnis, passt die Menge zum Aufmaß, gilt der vereinbarte Preis, wurde das schon einmal abgerechnet.

Der Unterschied ist kein Wortspiel. Ein Freigabe-Workflow kann eine Rechnung durchwinken, die formal einwandfrei und sachlich falsch ist. Genau diese Rechnungen kosten Geld, und zwar leise.

Wie der Abgleich mit Leistungsverzeichnis und Aufmaß wirklich läuft, steht ausführlich auf unserer Seite dazu. Dort geht es um die Sache, nicht um Preise.

Beispielsystem öffnen →

Neun Rechnungen, neun verschiedene Befunde. Ohne Anmeldung, ohne Termin.

Häufige Fragen

Was kostet Software für die Rechnungsprüfung?+

Geprüft am 8. August 2026: candis nennt als einziger der großen Anbieter öffentliche Preise, nämlich ab 389 € im Monat für Basis, 599 € für Plus und 789 € für Max, netto, mit unbegrenzten Nutzern und Abrechnung nach Dokumentenmenge. DocuWare und d-velop veröffentlichen keine Preise, dort führt der Weg über eine Demo-Anfrage. Zum Vergleich: Handwerkersoftware mit Angebots- und Rechnungsschreibung liegt bei 60 bis 150 € im Monat, prüft eingehende Rechnungen aber nicht gegen das Leistungsverzeichnis.

Warum nennen die meisten Anbieter keinen Preis?+

Weil in diesem Segment nach Dokumentenmenge, Nutzerzahl und Einrichtungsaufwand kalkuliert wird und der Preis daher pro Kunde entsteht. Für Sie heißt das zweierlei: Sie können vor dem Erstgespräch nicht vergleichen, und Sie brauchen für das Gespräch Ihre eigenen Zahlen. Fragen Sie nach dem Preis bei Ihrer echten Rechnungsmenge, nicht nach einem Startpreis.

Was ist der Unterschied zwischen Rechnungsfreigabe und Rechnungsprüfung?+

Eine Freigabe klärt, ob eine Rechnung formal in Ordnung ist und wer sie freigeben darf: richtiger Empfänger, Pflichtangaben vollständig, korrekt verbucht, Vier-Augen-Prinzip. Eine sachliche Prüfung klärt, ob der Inhalt stimmt: Steht die Position im Leistungsverzeichnis, entspricht die Menge dem Aufmaß, gilt der vereinbarte Preis, wurde das schon einmal abgerechnet. Ein Freigabe-Workflow kann eine formal einwandfreie Rechnung durchwinken, die sachlich falsch ist. Wie dieser Abgleich funktioniert, steht ausführlich auf unserer Seite zur sachlichen Rechnungsprüfung im Bau.

Reicht meine Handwerkersoftware dafür nicht?+

Wir haben am 8. August 2026 die Funktions- und Preisseiten von Craftboxx, HERO, Plancraft und ToolTime durchgesehen und dort keine Prüfung eingehender Rechnungen gegen Leistungsverzeichnis, Bestellung oder Preisbuch gefunden. Ausgangsrechnungen schreiben diese Systeme, eingehende gegen das Vereinbarte prüfen nicht. Umgekehrt sind die Rechnungseingangs-Systeme oben auf Freigabe und Buchhaltung ausgelegt, nicht auf den Abgleich mit dem Leistungsverzeichnis.

Lohnt sich das bei unserer Größe überhaupt?+

Rechnen Sie es einmal durch, bevor Sie mit jemandem sprechen. Ein System, das 389 € im Monat kostet, muss im Jahr rund 4.700 € finden, um sich zu tragen. Eine doppelt bezahlte Abschlagsrechnung, eine Position über vereinbartem Preis oder eine Menge, die nie geliefert wurde, erreicht diese Größe schnell. Findet Ihre Prüfung heute schon nichts, weil nichts da ist, dann brauchen Sie kein System. Findet sie nichts, weil niemand nachsieht, ist das etwas anderes.

Ihr seid befangen, ihr verkauft selbst.+

Richtig, und deshalb steht es im ersten Absatz und wir stehen in derselben Tabelle wie alle anderen. Wir nennen dort allerdings keine Ab-Zahl, weil sie ohne Ihre Größenordnung geraten wäre. Jede fremde Zahl auf dieser Seite ist überprüfbar: Daneben steht der Link auf die Seite des Anbieters. Finden Sie einen Fehler, schreiben Sie uns, wir korrigieren ihn mit Datum.

Wie prüfe ich diese Angaben nach?+

Klicken Sie die Quellen an. Jede Zeile verweist auf die offizielle Seite des Anbieters. Preise ändern sich, und ob jemand seine Preise veröffentlicht, ändert sich auch: Diese Seite wurde am 8. August 2026 geprüft und wird regelmäßig nachkontrolliert. Im Zweifel gilt die Seite des Anbieters, nicht unsere.

Geprüft am 8. August 2026 · Quelle neben jeder Zahl · Anbieterseite gilt

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